Die aktuelle Tabelle und alle Ergebnisse dieser Saison findet ihr hier.
Die dritte Mannschaft 2008/09
(198) Kreisklasse Süd I, Staffel 7
Der Kader:
Inhoff, Christian Ulbrich, Kilian Erlenhoff, Marcus Wothge, Merten Roden, Lukas Sensen, Daniel Steinmann, Julius Armin, Badmorad Meischein, Fabian Kienitz, Philip
Sascha ist eine Bank im Einzel: Eine Kondition, von der Spitzensportler träumen, wobei absolut niemand weiß, woher. Noch nie hat jemand beobachtet, daß er sich aufwärmt, geschweige denn irgendein Schlag- oder Lauftraining wahrnimmt. Momentan ziept es im Rücken, daher nimmt er eine ungewollte Auszeit vom Badminton.
Allroundspieler. Im Doppel genauso zuhause wie im Einzel, läuferisch stark, allerdings nicht gerade mit "Killerinstinkt" ausgestattet. Claus hat ein sehr feines Gespür dafür, wann die Saison beginnt und legt seinen Jahresurlaub mit ungewöhnlicher Präzision in die ersten drei Spieltage, wobei er seiner Mannschaft frecherweise auch noch seine Frau Christine entführt. Ist zwar auch kampfsportmäßig aktiv, aber sehr friedfertig...würde ich sonst so über ihn schreiben?
Spielt wie ein Idiot: Gibt anfangs mächtig Gas und bricht nach exakt 20 Ballwechseln konditionell ein. Folglich sieht er zu, den ersten Satz so schnell wie möglich zu entscheiden und dem Gegner so viel Respekt einzuflößen, daß die Puste auch für den zweiten Satz noch reicht. Natürlich klappt dies in den seltensten Fällen, und daher hat Andreas das Einzel - statt das Rauchen - aufgegeben. Auch im Doppel oder Mixed (mit seiner dahingehend mehr als verständnisvollen Partnerin Lotti) probiert er aber lieber einen Zauberball mehr, als einen Schritt zuviel zu laufen. Einer seiner Doppelpartner brachte die Spielweise auf den Punkt: "Bei Dir liegen Genie und Wahnsinn auch sehr eng beisammen, oder?" Eigene Einschätzung: Wo ist der Unterschied?
Stefan hat sich mächtig auf die Saison gefreut, doch leider führt sein beruflicher Weg nach Frankfurt, wie ihm kurz vor dem ersten Spiel eröffnet wurde. Dies ist doppelt tragisch, denn nun gehören die Wochenenden seiner Familie, und dazu gehört auch Ute, die damit ebenfalls keinen Stammplatz mehr beansprucht. Es sei ihnen gegönnt, zumal Stefan bereits einmal sein "Versprechen" gebrochen und erfolgreich ausgeholfen hat.
Was ist zum lieben André zu sagen? Spielt ab und zu das erste Einzel und ist dort auch ganz gut aufgehoben. Stellt sich sehr gut auf jeden Doppelpartner ein, macht dem Gegner ganz gerne Angst mit markigen Sprüchen oder seinem Kopftuch (wo kann man sowas nur kaufen?). Das zweite Hobby dieses Polizisten ist sein Motorrad, das dritte seine Band. Wenn ihn jemand mal mit schlechter Laune antrifft: Bitte Beweismaterial einschicken!
Gehört in dieser Saison zum erweiterten Kern der dritten Mannschaft. Hat ohne Frage auch das Zeug, eine Klasse höher zu spielen, was vielleicht auch im nächsten Jahr der Fall sein wird. Spielt für sein Leben gerne Mixed, aber irgendwie tun das in seiner Mannschaft fast alle. Wenn es sein muß, spielt er auch grummelnd Einzel, nicht ohne achtundvierzigmal zu betonen, daß er das ja gar nicht kann - und läßt dem Gegner dann etwa fünf Punkte. Entgegen anderslautenden Gerüchten besteht sein Training nicht darin, daß seine Mannschaftskollegen ihn drei Tage nur mit Schläger und Ball in einem dunklen Keller einsperren und ihm ein paar Anfänger runterwerfen...
Claus ist ein Phänomen. Bald im Rentenalter, ist seine Leistung in den letzten 20 Jahren quasi konstant geblieben. Böse Zungen behaupten, daß man dasselbe auch von seiner Trainingskleidung sagen kann. Seine Gegner treibt er mit dem Schlachtruf "Feierabend!" regelmäßig in den Wahnsinn - genau wie seine Doppelpartner. Spielt nicht fest in der dritten Mannschaft, gehört aber zu denen, die man noch kurz vor dem Spiel anrufen kann. Ein Ausbund an Zuverlässigkeit und daher auch unser Schatzmeister, außerdem ein Genie mit allerlei Schrullen , die wir ihm aber schon immer gerne zugestanden haben.
Die lebende Gummiwand. Ist vermutlich als Kind in einen großen Kessel mit Kondition gefallen und daher die Geheimwaffe der dritten Mannschaft, wenn es um die Wurst geht. Die Doppeldisziplinen könnte man, wenn es nach ihm ginge, sowieso abschaffen, und statt dessen die Einzel in vier Gewinnsätzen ausspielen. Bernd hat an seinen Einsätzen mittlerweile Gefallen gefunden und kann somit zu den Stammspielern gezählt werden.
Warum sie Lotti heißt? Das führt zu weit. Fragt sie beim nächsten Spiel selbst. Ideal einsetzbar im Mixed, in dieser Disziplin allerdings schon seit Jahren vergeben an ihren (Spiel-)Partner Andreas. Spielt ab und zu auch mal Einzel und wächst nicht selten dabei über sich hinaus - bei ihrer Größe ist das auch angebracht...
Eine Dame, die man gerne im Kader hat: Kommt mit fast jeder Doppelpartnerin klar und spielt ein sehr gutes Einzel; wie man so schön sagt: meistens eine Bank in der Kreisliga. Fährt ganz gerne mal mit ihrem Mann Claus in die Ferien und greift daher etwas später ins Geschehen ein.
Ute hat sich in dieser Saison entschieden, erstmal für Nachwuchs zu sorgen - bei unserem Bestand an Minis bestimmt keine schlechte Idee. Unglücklicherweise kann sie unsere Mannschaft deswegen nicht so oft verstärken, wie sie vielleicht möchte. Da ihr Mann Stefan auch noch beruflich in die Pampa geschickt wurde, kommt den Duwes momentan eine Statistenrolle zu, auch wenn es, wie beide zugeben, mächtig in den Fingern juckt. Zweimal durfte sie den Schläger doch wieder auspacken. Erfolgreich, wie nicht anders zu erwarten.
Ein kurzes Vergnügen für die Dritte: Christiane spielte zum Saisonauftakt mit und holte zwei Punkte, um sich danach in der zweiten Mannschaft festzuspielen. Christiane scheint ein nettes, ausgeglichenes und ruhiges Wesen zu haben, zumindest ist sie noch nicht genug aufgefallen, um hier auf den Arm genommen zu werden...
Sabine will ja trainieren, aber immer kommt was dazwischen. Aber auch ohne Training hat sie schon ein Punktspiel bravourös absolviert. Nach einer krankheitsbedingten Pause wird sie demnächst auch wieder beim Training erscheinen - sobald der innere Schweinehund Urlaub macht ;-)
Miriam gehört nun zum erlesenen Kreis der dritten Mannschaft und hat damit eine der begehrten Einladungen für das Weihnachtsessen ergattert ;-) Dabei mußte sie keinen einzigen Schlag zeigen, denn ihre Gegnerin hat in letzter Sekunde gekniffen. Den ersten "richtigen" Einsatz hat sie mittlerweile mit Bravour gemeistert und sich ihren Pfannkuchen damit redlich verdient!